Von der bewegungslosen Hexe bis zum Spielzeugauto mit kaputter Fernbedienung war bei der dritten Auflage des Repair Cafés Amelsbüren alles dabei. Sowohl beim Radio als auch beim Schuh mit abgerissenem Klettverschluss konnte durch das Team des Kulturvereins Abhilfe geschaffen werden. Die Wartezeiten wurden durch ein attraktives Kuchenbuffet versüßt. Insgesamt sind die Veranstalter mit der Resonanz sehr zufrieden.


Wie wichtig sind Wildbienen für die Natur und welche auch noch so kleinsten Tiere gibt es eigentlich in Teich und Tümpel? Auf diese spannenden Fragen bekamen circa 30 Kinder auf Einladung des Kulturvereins Amelsbüren qualifizierte Antworten. In den vom NABU durchgeführten Veranstaltungen ging es aber nicht nur um Wissensvermittlung, sondern die Kinder konnten zum Beispiel mit einem Käscher auf die Suche nach im Wasser lebenden kleinsten Tieren gehen. Zur Begeisterung der Kinder waren sogar Frösche darunter, die aber nach kurzer Betrachtung wieder in die Freiheit entlassen wurden. Die Kinder und Betreuer waren sich einig: insgesamt zwei spannende Nachmittage bei bestem Wetter.



Einen kurzweiligen Vortrag erlebten die circa 30 Teilnehmenden des Lichtbildervortrags von Hans Orlowski, in dem dieser über seine Radtour auf dem R1 von der holländischen bis an die polnische Grenze berichtete. Nicht nur spannende Erlebnisse in den vor 35 Jahren noch nicht zugänglichen Regionen und Städten wurden anschaulich dargestellt, sondern auch praktische und nützliche Tipps denjenigen gegeben, die eine solche Radtour planen. Der lebhafte Vortrag und die eindrucksvollen Bilder vermittelten einen guten Eindruck von der kulturellen und landschaftlichen Vielfalt dieser Region.

Am Samstag ging es für circa 40 Teilnehmende auf Einladung des Kulturvereins Amelsbüren
zur Zeche Zollverein nach Essen. Das UNESCO Welterbe ist für sich schon eine Reise wert,
aber auf die Teilnehmenden wartete ein weiteres Highlight: eine Führung durch
die Ausstellung „ Das Land der 1000 Feuer“.
Großes Glück war dann auch, dass der Stifter der Sammlung, Ludwig Schönefeld,
selbst die Führung übernahm und sehr kurzweilig und interessant die circa 240 ausgewählten Bilder erläuterte.
So erfuhren die Teilnehmenden viel über die unterschiedlichen Sichtweisen von Künstlern über
die Industrialisierung, das Leben im Ruhrgebiet und die Veränderungen der Landschaft und
die Auswirkungen auf die Menschen.
Bei einem gemeinsamen Mittagessen konnten die gewonnenen Eindrücke in Gesprächen verarbeitet werden,
bevor es zurück nach Amelsbüren ging.
Kulturverein Amelsbüren e.V.
Pater-Kolbe-Str. 43
48163 Münster